Einkommenssteuern

Das Steuersystem der Schweiz ist mehrstufig. Bund, Kantone und Gemeinden erheben jeweils ihre eigenen Steuern und habe ihre eigenen Steuersätze, die dann zusammenaddiert werden.

Der Wohnort ist daher also von Bedeutung. Es gibt teurere und billigere Kantone und innerhalb eines Kantons teurere und billigere Gemeinden (aus Schweizerisch: Gemeinden und Kantone mit hohem und niedrigem Steuerfuss), worauf sich das Wort „billiger“ natürlich nur auf Steuern bezieht. Mieten sind in steuergünstigen Gemeinden aufgrund einer höheren Nachfrage auch teurer. Übrigens, selbst die Krankenkassenprämien, Autoversicherungen und KFZ-Steuern variieren von Kanton zu Kanton. Auf vielen Websites (häufig die Immobilienportale) kann man sich seinen individuellen Steuersatz errechnen lassen, dazu gehören z.B. Homegate, Immoscout oder aber auch auf den Websites der kantonalen Steuerbehörden.

Für alle Ausländer (ausser denen mit einer Aufenthaltsbewilligung C) kommt die Quellensteuer zur Anwendung, d.h. die Steuern werden direkt vom Lohn abgezogen. Liegt der Lohn unter CHF120,000 braucht man in der Regelfall keine Steuererklärung auszufüllen, darüber schon. Die Quellensteuer ist im Vergleich zu den Steuern, die Schweizer zahlen, relativ gering. Die Websites der Steuerverwaltungen der einzelnen Kantone geben Auskunft über die genauen Quellensteuersätze.

Es macht unter Umständen Sinn ein Konto für die 3.Säule (siehe Altersversorgung –> Dritte Säule) zu eröffnen. Das ist die private Altersvorsorge.

Es gilt ein Steuerfreibetrag von Einlagen in die Dritte Säule von zur Zeit 6’400CHF.

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