Zahlungsverkehr

Die Schweiz arbeitet ähnlich wie Deutschland mit Einzahlungsscheinen, die haben bei den Eidgenossen allerdings unterschiedliche Farben: Da gibt es die orangenen und die roten (mit einem Hang zum rosafarbenen).

Die orangenen Einzahlungsscheine sind für Zahlungen auf Postkontos und sind die häufigsten. Es gibt immer noch viele Menschen, die Ihre Rechnungen in bar im Postamt zahlen. Dem geneigten Leser wird hierbei empfohlen, die Summe aller Zahlungen zusammenzurechnen. Die wird nämlich von Ihrem freundlichen Postbeamten abgefragt. Natürlich lassen sich diese Zahlungen auch über Ihre Bank (am Schalter, per e-Banking oder per Brief) erledigen.

Die roten Einzahlungsscheine sind für den Zahlungsverkehr zwischen einzelnen Bankkonten bestimmt. Dabei sollte

man sicherstellen, dass man den IBAN Code des Empfängerkontos kennt. Ebenso wichtig: den Clearing Code (das Schweizerische Pendant zur Bankleitzahl, nur dreistellig), sowie den BIC (Internationaler Bankencode).

Zahlungen von der Schweiz ins Ausland (insbesondere ins europäische) sind übrigens um einiges günstiger als umgekehrt. So kann man eine betragsunabhängige Gebühr zwischen 10 CHF und 20 CHF erwarten, die man allerdings vor der Überweisung nochmals bei seiner Bank überprüfen lassen sollte. Die UBS hat vor Kurzen eine Transaktionsgebühr für inter-europäische Überweisungen von 0,30 CHF eingeführt.

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