Hat Steinbrück ausgepeitscht ?

Am 23. Juni 2009 wurde der mehr oder weniger offizielle Kleinkrieg zwischen der Schweiz und Deutschland mehr oder weniger offiziell beendet. Es ging wie Ihr alle wisst um das liebe schöne Geld. Der Peitschen Peer konnte nicht genug davon haben, weil seine Kollegen es alle ausgegeben haben.

Und der Skalp Hans-Rudolf wollte kein Geld rausgeben (würde ich auch nicht wollen).

Eine erste Delegation nach Berlin war noch ziemlich unerfolgreich, aber jetzt da Bundespräsident Ruedi sich endlich mal selbst nach Berlin bemüht hatte ging alles ganz, ganz schnell.

Wenn Ihr Euch das Bild hier unten anschaut, was fällt Euch da auf ?

Tja, richtig: Nicht nur haben beide fast keine Haare mehr auf dem Kopf. Es ist ja auch wirklich schwierig bei diesen haarsträubenden Auseinandersetzungen, sich nicht mehr die Haare zu raufen … und beim Haare raufen gehen auch viele der welche verloren. Aber auf der anderen Seite wird auch eins aus dem Bild deutlich: Zum einen ist Steinbrück um einiges grösser als der Merz (und der Steinbrück vertritt das grössere der beiden Länder). Zum anderen hat sich der Merz beim Steinbrück eingehakt … Moment, der Merz hat was ? Sich beim Steinbrück eingehakt ? Wie eine Dame bei ihrem Herren ? … oder zwei Frauen untereinander beim Shoppen oder Feiern … oder, oder, oder …dazu vielleicht ein kleines Zitat von Steinbrück: „Wir sind uns beruflich und persönlich näher gekommen.“ Ein Schelm, wer böses dabei – beim näherkommen – denkt.

Wie dem auch immer sei: irgendwie schaut das Bild doch ein bisschen unterwürfig aus vom Merz. Meint Ihr nicht ?

Gut, und was ist jetzt passiert, dass die beiden Streithähne jetzt auf einmal so nett zueinander sind:

„Steinbrück hat mit den Eidgenossen eine Neuauflage des sogenannten Doppelbesteuerungsabkommens ausgehandelt. Die Schweizer versichern, dass sie dem deutschen Fiskus bei der Suche nach Steuersündern künftig weiter entgegenkommen. Die Amtshilfe zwischen den Behörden soll sich an OECD-Standards orientieren. Ein entsprechender Beschluss soll schnell umgesetzt werden.“

Aber zu guterletzt schreibt Spiegel Online über den Steinbrück noch folgendes: „Beliebter ist Deutschland mit Steinbrücks Attacken bei den Schweizern jedenfalls nicht geworden.“ Naja, dafür sind wir ja da. Wir zeigen den Schweizern, dass wir ganz ganz liebe Mitbürger sind.

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