Liechtenstein gegen Deutschland in Zürich

Nein, nein, hier geht es nicht um irgendein Länderspiel zwischen den beiden Ländern. Es ist dies die Geschichte einer Dame, die in der Zeitung DIE WELT einen Artikel unter dem Synonym eines Mannes geschrieben hat: Hochdeutsch in der Schweiz. Vorsicht!

Die Geschichte ist ganz schnell erklärt: Ein liechtensteinischer Wagen baut einen Unfall mit einem Schweizerischen Wagen mit deutschen Eigentümern. Die Polizei kommt, die Deutschen sprechen Hochdeutsch, die Deutschen fühlen sich vom Polizisten benachteiligt und unfair behandelt.

Dass diese Frau (oder ist es doch ein Mann ?) schon 20 Jahre in der Schweiz wohnt, und Ihr das zum ersten Mal passiert, scheint mir schon sehr ungewöhnlich und erfunden. Und dass diese Geschichte etwas mit Hochdeutsch zu tun hat auch. Es hat wohl eher was mit der Nationalität der Frau Philipp Tingler zu tun, die wohl auch den Polizisten zu seinem Verhalten getrieben haben könnte.

Ist das wirklich geschehen

? Wenn ja, ist die Frau dann diskriminiert worden ? Oder wurde sie eher angefeindet ? Ich persönlich glaube an das Anfeinden. Das ist mir selbst schon oft genug passiert, aber an eine Diskriminierung glaube ich nicht. Denn offiziell ist ihr ganz sicherlich kein Unrecht geschehen, nur vor dem Hintergrund, dass sie Deutsche ist.

Warum hat die Autorin kein Schyzerdütsch gelernt ? Ihre offizielle Antwort: „Weil das peinlich-angelernt klingt“. Pah, das ist so faul, dass man es noch nicht einmal anfassen kann. Spricht die denn keine andere Sprache ? Spricht die auch auf Mallorca oder in der Türkei mit allen Deutsch, weil das ansonsten peinlich klingt ? Richtig, viele Schweizer sagen: „Bevor Du anfängst Schwyzerdütsch zu sprechen, sprich bitte lieber Hochdeutsch“, trotzdem kenne ich auch viele Deutsche, die saugut Dialekt können. Wer es nicht probiert, sollte sich bitte nicht vorher einreden, dass das nachher grottenschlecht klingt. Das ist von vorneherein der falsche Ansatz und unangepasst bis zu geht nicht mehr.

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