Neulich bei der SBB – 2. Teil

Heute hat ein Zug für die Schweiz fast unglaubliche 9 Minuten Abfahrtsverspätung … jajaja, hier wird in Minutenschritten gerechnet und nicht in 5 Minuten-Abständen, wie bei der Deutschen Bahn, und die untertreibt dann auch noch ganz krass.

Aber das wollte ich hier ja gar nicht erzählen. Als ich noch nicht wusste, dass der Zug Verspätung hatte, sputete ich mich Richtung Zug. Am Zürcher Hauptbahnhof (bei Zürchern liebevoll den HB genannt) wird zur Zeit gross an den Gleisen gearbeitet, um eine S-Bahn Line fertigzustellen. Deswegen sind die ersten 150m von drei Gleisen mit weissen Bauwänden verkleidet und zwar so, dass ein Durchgang zwischen Gleis und Bauwand nur noch ca 2,50m ist.

Und jetzt kommt der Clou: Ihr alle kennt doch sicherlich diese komischen Elektrowagen mit Anhängern, mit denen Essen, Trolleys und Gepäck durch den Bahnhof kutschiert werden.

Das ist ja auch OK so, aber zu Spitzenzeiten absolut störend, weil die Dinger soviel Platz einnehmen und die Fahrer einem echt penetrant an den Hackseln rumfahren, oder sich kurz vor einem tief in die Rechtskurve legen.

Wenn man jetzt Elektrowagen, engen Bahnsteig und Stosszeit kombiniert, dann kommt es zu einem riesigen Menschenstau. Und bei dem braucht man dann ne Menge Geduld, durch diesen Flaschenhals durchzukommen, insbesondere, wenn man glaubt, dass sein Zug in einer Minute abfährt.

Die Züge fahren normalerweise pünktlich, aber durch Bauarbeiten und Elektroflitzer kommt man nicht mehr so schnell zum Zug … und … verpasst womöglich den Zug … dann aber hiesse es wieder …“Stehen, Rennen, Laufen

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