Neulich bei der SBB – 3. Teil

Ich bin mal wieder mit der SBB gefahren.

Diesmal in den anderen Teil der Schweiz: in die Romandie, in meinen Heimatort La Chaux-de-Fonds. Die sind jetzt übrigens UNESCO – Weltkulturerbe. Und da sagen wir doch Dresden herzlichen Dank, die uns einen Platz freigemacht haben, nur weil sie sich nicht dazu durchringen konnten eine Brücke ein oder zwei Kilometer an der Elbe zu verschieben. Hat da eigentlich schonmal jemand eine Rechnung gemacht ?

Egal, also ich sass also im Zug am Sonntag morgen und war sowieso noch übernächtigt, habe ein bisschen die Augen zugemacht. Dann auf einmal dröhnte es durch den Wagen: „Alle Billete vorwiise, bitte!“ Da war ich wieder wach. Und mir haben sich die Nackenhaare hochgestellt. Ich habe ja nix dagegen meine Fahrkarte zu zeigen … aber „vorweisen“ ? Das tue ich höchstens bei den Grenzern. Dass denen keine besseren Sprüche ein? Immerhin war da noch ein bitte … sonst hätte ich glaube ich gestreikt.

Aber auch ein anderer Spruch der Schaffner oder „Kondukteure“ ist nicht besser. „Billetkontrolle !!“ –  warum müssen die mich kontrollieren ? Auch das hat so was herrscherisches an sich. Und das ist abstossend, die SBB sind doch ein Dienstleistungsbetrieb und keine hoheitliche Genossenschaft.

Da lobe ich mir doch Ausdrücke, wie:

  • Alle Billette ab Luzern / Solothurn / Biel, bitte.
  • Veuillez presenter vos billets, s.v.p. (auf Französisch klingt alles besser)

Wenn Euch auch irgendwelche Sprüche im Zug stören, dann schreibt nen Kommentar 🙂 Danke !

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