Didsch Pressespiegel – 6.Juli 2009

Heute Montag verschaffe ich Euch gerne einen kleinen Überblick über das deutsch-schweizerische Zusammenleben aus Sicht der Presse:

  • Die Bild weist uns darauf hin, dass es in diesem Jahr nicht nur einen Schweizerischen Wimbledon-Sieger gegeben hat, sondern auch eine deutsche. Im Mixed hat nämlich Anna-Lena Grönefeld den Titel zusammen mit Ihrem Mixed-Partner Mark Knowles aus den Bahamas gewonnen. Wie finden diese Mixed Paare eigentlich zusammen ? Haben die dann auch was miteinander ? Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
  • Schlechte Nachrichten für Schweizerische Khat Fans. Wie der Südkurier aus Konstanz meldet, hat der Zoll 2 Männer mit insgesamt 250kg Khat geschnappt, als sie das in die Schweiz bringen wollen. Khat kommt von nem Strauch. Das kann man dann kauen und dann wird man high.

    Aber Leute, ich meine, Ihr seid ja so blöd, wie könnt Ihr denn auf einmal jeweils mehr als 100kg von dem Zeug mitnehmen … das fällt ja auch gar nicht auf. Vor allem, wenn man ein bisschen nervös schaut.

  • Erinnert Ihr Euch noch an die Küsnachter Kollegen, die in München rumgewütet haben? Dazu gibt es auch im Südkurier einen Kommentar, der bedenklich ist:

    „Man stelle sich vor: Diese Tat hätten deutsche Jugendliche In Zürich begangen, da hätten die Schweizer wieder die Nazi-Vergleiche aufgetischt. Als Konsequenz würden Schweizer deutschen Restaurants fernbleiben, und, und ,und… Jetzt ist der Schweizer Staat am Zuge, sie sollten sich offiziell bei Deutschland entschuldigen. Entschuldigt meine Wortwahl, aber die Schweizer werden langsam zu Kotzbrocken!“. „

    Uhhhhhh, liebe Schweizer Kollegen, da habt Ihr ja wohl einen Menschen ziemlich sauer gemacht.

  • Das Handelsblatt schreibt, dass die Schweiz Schuld daran ist, dass der türkische Supercup (das Spiel zwischen dem Pokalsieger und dem Meister der türkischen Fussballliga) nicht in Deutschland stattfinden wird. Naja, nicht wirklich, sondern das Qualifikationsspiel der Türkei gegen die Schweiz hat ja bekanntlich ziemlich viel Emotionen erzeugt. Soviele Emotionen, dass die Türkei ihre Länderspiele dann im Ausland spielen musste. Und da in Deutschland so viele Türken leben, waren die Spiele dort alle wie Heimspiele. Jetzt hat Deutschland der Türkei aber ein paar Klasse Spieler für die Nationalelf weggeschnappt und die revanchiert sich jetzt und lässt den Supercup in Istanbul austragen. Na, die Deutsch-Türken werden sich freuen … und die Mannschaften auch, weil das ist super Merchandising Potential.

So, das war’s für heute … bis demnächst im Didsch Pressespiegel.

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