Sport Tip: Orientierungslauf

Einer der Ziele von didsch ist es, Euch auch die Schweizerische Kultur etwas näher zu bringen. Und zur Schweizerischen Kultur gehören nun auch halt mal ein paar Sportarten, die hierzulande sehr energisch und erfolgreich begangen werden und in Deutschland etwas weniger prominent sind.

Zu diesen Sportarten gehört der Orientierungslauf (auch OL genannt). Die Schweizer (und Schweizerinnen) sind begnadete Orientierungsläufer. Allein die Starläuferin Simone Niggli-Luder hat schon 14 Weltmeisterschaftstitel im Einzel und in der Staffel gewonnen. Und die Schweizerische OL Mannschaft hat eine Menge Medienaufmerksamkeit erhalten.

Aber was ist eigentlich OL

? Beim OL bekommt der Läufer eine spezielle OL-Karte mit verschiedenen Posten, die er/sie in der vorgegebenen Reihenfolge „ablaufen“ muss. An jedem Posten müssen sich die Orientierungsläufer melden, sei es, dass sie eine Stempelkarte stempeln, oder seit ein paar Jahren vermehrt mit elektronischen Hilfsmitteln „abstempeln“. Welche Strecke ein Läufer zwischen den einzelnen Posten wählt, ist jedem Teilnehmer selber überlassen.

Die Orientierungsläufer „brüsten“ sich daher damit, dass ihre Sportart eine ist, bei der man nicht nur den Körper sondern auch das Köpfchen braucht, weil sie ja schliesslich jedesmal überlegen müssen welcher Weg am schnellsten zum Ziel führt.

Der OL wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Skandinavien als Militärübung eingeführt. Dort, in Skandinavien, ist OL super beliebt und kann schon fast als Nationalsport bezeichnet werden. Mittlerweile haben sich 67 Landesverbände gebildet. Seit 1967 gibt es Weltmeisterschaften. Dort gibt es Wettbewerbe auf Kurz-(bis 3km), Mittel-(bis 6km) und Langstrecke (über 17km) für Damen und Herren, so wie in einer Staffel.

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