Didsch Pressespiegel – 11. September 2009

Hallo liebe Leser,

es ist mal wieder Zeit für einen didsch.ch Pressespiegel. Ihr habt den ja bestimmt schon vermisst. Ihr glaubt doch jetzt hoffentlich nicht, dass ich über den 11. September 2001 schreiben werde. Dann müsste ich Euch nämlich leider enttäuschen. Es geht hier nämlich NUR um deutsch-schweizerische Freundlichkeiten und Beziehungen, die so in der letzten Woche passiert sind:

  • Wir konnten zum Beispiel in der Presse lesen, dass in Konstanz ein Automat steht, an dem man Schweizer Franken in Euros umtauschen kann. Wie würdet Ihr reagieren, wenn dieser Automat Euch dann erst einmal fragt, ob Ihr Rumänen seid oder nicht … und erst dann Euer Gedl wechselt? Nachzulesen gibt’s die ganze Geschichte im Spiegel Online.
  • Ja, ja, nachdem wir Deutschen die besseren Touristen sind … gemeint ist natürlich VOR den Schweizern, so hat die Schweiz jetzt zurückgeschlagen: Sie leben im besten Wirtschaftsstandort … das sagt zumindest eine Studie des World Economic Forum … das wiederum wurde gegründet und hat seinen Sitz in …. na … natürlich … der Schweiz. Gut, sei’s drum, eigentlich ist das ja auch der Grund warum wir hier sind. Ich habe Euch übrigens den Link auf’s WEF direkt angehängt und wollte euch die Verwurstung der Tabelle durch die Presse ersparen.
  • Die Schweiz klagt jetzt gegen Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof: Die Schweizer haben es satt, dass sie den ganzen Fluglärm ertragen müssen. Die Deutschen sollen schliesslich auch ein bisschen teilhaben an den schönen Geräuschen der startenden und landenden Flugzeuge. Teilen ist ja eigentlich ganz gut, aber ich glaube Deutschland hat keine Lust, den Lärm zu ertragen, nur weil der Flughafen Zürich gerade mal 20km von der Deutschen Grenze entfernt ist.
  • Auf der anderen Seite beschweren sich die Deutschen Bauern darüber, dass sie benachteiligt werden gegenüber ihren Schweizerischen Kollegen. Wenn ein Schweizer Bauer nämlich in Deutschland Land besitzt und seine landwirtschaflichen Erträge in die Schweiz bringt und diese dort teuer verkauft, dann ist das für den Schweizer Bauern zollfrei. Wenn ein Deutscher Bauer hingegen seine Produkte, die er auch auf Deutschem Boden angebaut hat, ebenso in der Schweiz verkaufen will, dann muss der Deutsche Bauer dafür Zoll bezahlen. Das ist doch irgendwie fies, oder ? Naja, damit wird sich der Europäische Gerichtshof dann wohl auch beschäftigen. Super, einmal Deutschland gegen Schweiz, dann Schweiz gegen Deutschland.

    Könnte man das nicht sinnvoller regeln, als dafür vor Gericht zu gehen?

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