Platzen vor Glück ?

Euch geht es im Moment

richtig, richtig gut. Das kann zum einen natürlich daher kommen, dass Ihr meinen Blog lest: weil, didsch.ch macht glücklich, didsch.ch macht froh, didsch.ch ärgert Euch, didsch.ch provoziert Euch zu lustigen, ironischen oder ernsthaften Kommentaren … aber danach geht es Euch gut!! Oder eher nicht? Ich bin sicher Ihr könntet vor Glück platzen 🙂

Na, dann versuchen wir es mal anders herum. Ihr habt Euch gerade frisch verliebt. Ihr habt gerade genau den Job, bei dem Ihr Euch freut, dass Ihr jeden morgen zur Arbeit gehen dürft. Eure Mannschaft hat gerade ein wichtiges Spiel gewonnen, ist Meister oder Pokalsieger geworden. Kurzum, Ihr seid froh, ja Ihr seid sogar glücklich.

Ich hatte heute morgen einen solchen Moment. Ich kann ihn aber leider nicht beschreiben. Ich habe gedacht, wenn man glücklich ist, oder wenn man sich unendlich über etwas freut, dann sollte man so sehr in sich ruhen, dass man quasi nur mit einem Lächeln auf dem Gesicht vor sich hingrinst. Das war bei mir total anders: ich war total unruhig. Ich konnte nicht still liegen bleiben, ich konnte auch nicht einfach nur leise meinen Gedanken nachgehen. Stattdessen habe ich mich hin- und hergewälzt und bin dann letzten Endes zappelig aufgestanden. Ich konnte auch nicht still sein, sondern habe mit mir selbst geredet, vor mich hingesungen (ja, ja, ja, natürlich Placido Domingo ähnlich … für den Handy Verkäufer sehe ich einfach zu gut aus … oh !!! diese Selbsteinschätzung ist wohl auch ein Ausdruck meines augenblicklichen Gemütszustandes), gejubelt (ob die Nachbarn das gehört haben, weiss ich nicht, ist aber auch egal.).

Na, auf jeden Fall hatte ich das Gefühl, ich platze vor Glück und wusste nicht wohin mit mir. Und so habe ich mir dann die Frage gestellt, ob das bei Euch da draussen auch so ist … ob Ihr auch völlig extrovertiert in der Gegend rumhopst … oder ob Ihr ganz introvertiert, in aller Stille Euer Glück geniessen könnt. Wie fühlt sich das dann an? Ich weiss, dass das nicht ganz einfach ist zu beschreiben, aber ich habe es ja oben einfach mal probiert. Aber, da natürlich jeder verschieden ist, hat wahrscheinlich auch jeder ein anderes Empfinden. Die meisten, mit denen ich geredet habe, konnten es nicht für mich beschreiben. Vielleicht könnt Ihr es ja.

Was hat das denn nun mit meinem alltäglichen „Deutsche in der Schweiz“-Wahnsinn zu tun, fragt Ihr Euch sicherlich. Ich kann Euch versichern, nicht viel … ausser, dass das gerade Eurem Autor interessiert. Manchmal freue ich mich halt auch des Lebens und gebe mich nicht mit dem bösen Blick und den Müller-Reichens dieses Landes ab. Hoffentlich könnt Ihr das auch.

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