Carl Hirschmann – Skandal – Gefängnis

Das ist ja wirklich mal wieder typisch schweizerisch. Da sucht man sich einen C-Promi und dann füllt dieser alle Blätter über Tage hinweg.

Dieser C-Promi heisst hier in der Schweiz z.B. Carl Hirschmann und ist Club-Besitzer. Natürlich ist er nicht irgendein Club-Besitzer, sondern derjenige, der viel viel Geld dafür zahlt, dass die grossen Jungs und Mädels nach einem Gig im Hallenstadion noch auf seine Kosten Champagner oder Spirituosen saufen.Ja, dazu gehören auch mal eine Paris Hilton und ein Timbaland (nicht zu verwechseln mit Justin TImberlake, aber das ist wieder eine andere Geschichte).

Wieso kann er sich das leisten? Weil er halt mal der Enkelsohn eines sehr erfolgreichen Unternehmers ist. Und von Opa’s Geld lässt es sich gut leben. Sommer in St Tropez, Suite im Dolder Grand, jetten auf die „tollsten“ Parties in aller Welt … und der ist erst 29.

Wieso ist das wichtig? Ist es nicht! Überhaupt nicht! Zumindest nicht für den normalen Bürger. Aber Carl Hirschmann scheint die ganze Schweiz in seinen Bann zu ziehen … und da sind sich fast alle einig … Alle Zeitungen berichten darüber … über jedes Milieu, über jeden Bildungsstandard hinweg: Nicht nur 20 Minuten und Blick berichten darüber, nein, auch Le Matin, NZZ und Tagi. Vielleicht gibt es ja doch noch Sachen, die die Schweiz einen.

Und vielleicht eint die Schweiz ein junger Partylöwe, der gerne Mädels aufreisst und wenn diese nicht ganz willig sind, so wie er es gewöhnt ist, dann werden sie willig gemacht. Dieses Muster gibt es nicht nur einmal in der Schweiz. Überall, wo junge und auch nicht so junge Männer viel Geld haben, fliegen viele Frauen hin wie „Fliegen auf die Sch****“. Manche dieser „Golddigger“-Frauen / Mädchen wissen, auf welches Risiko sie sich da einlassen. Viele sind zu naiv oder wissen es nicht. Männer mit viel Geld und viel Macht haben meist zuviel Testosteron und überschätzen sich auch häufig. Und, sie können keine Ablehnung vertragen. Deswegen nutzen sie dann häufig ihre körperliche Überlegenheit.

Was ich damit sagen will … es ist schon komisch, wieviel Aufmerksamkeit man so einem kleinen Promi in der Schweiz schenkt. In den meisten Ländern wäre das nur für eine Seite 1 in den 2 grössten Boulevard-Blättern gut gewesen. Im wunderschönen Land umgeben von Bergen und Seen ist das schon seit zwei Tagen auf allen Kanälen das Klatschthema Nummer 1.

Eigentlich ist es doch schön, wenn man sich um nichts anderes Gedanken machen muss, als um das Schicksal (oder den Neid) einer „verlorenen Milliardärsenkel-Seele“.

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