Lena, Lena, immer nur Lena (Meyer-Landrut)

Goethe, der grosse deutsche Dichter (naja, das war mal wirklich ne unsinnige Bemerkung, weil, wer weiss das schon nicht, dass Goether ein grosser deutscher Dichter war.), schrieb einmal in seinem „Der Zauberlehrling“:

Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.

Genauso scheint mir das bei Stefan Raab, Lena Meyer-Landrut und der Eurovision Grand Prix zu gehen. Jetzt hat die Lena das Ding einmal gewonnen und jetzt will sie nächstes Jahr gleich noch einmal antreten.

Oh nein !! Bitte nicht !! Ich finde das überhaupt keine gute Idee. Zum einen war das einmal spannend und sie hat ja gerade das Publikum und die Jury damit betört, dass sie so unschuldig, unverbraucht und unbekümmert war. Nach einem Jahr Riesentrubel, jeder Menge Konzerte und Auftritte wird Lena dann nicht mehr die sein, die sie letztes Wochenende war. Und das ist schade, weil so kann sie dann nicht gewinnen. Das wäre dann ein Schlag in den Ofen und ganz sicherlich kein erster Platz mehr.

Damit dann ein paar Worte zu Stefan Raab: Ja, der Stefan Raab hat Lena Meyer-Landrut erschaffen als Produkt. Und, er hat sie professionell auf den Event vorbereitet. Nachdem er selbst ja auch schon teilgenommen hat, konnte er ihr eine Menge Erfahrung auf den Weg mitgeben. Ihn dann aber immer als den grossen Macker im Hintergrund zu sehen, das ging mir persönlich schon tierisch auf die Nerven. Letzten Endes war Lena auf der Bühne (sehr süss mit sehr viel Ausstrahlung), hat Lena gesungen (das allerdings nicht so gut mit einigem Verbesserungspotential) und haben andere den Song geschrieben (was wahrscheinlich das Erfolgskonzept diesmal war). Den Stefan Raab zum neuen Ralph Siegel des deutschen Eurovision zu machen, das halte ich für völlig falsch. Der sollte jetzt mal schnell wieder in den Hintergrund treten.

Ich finde, Deutschland braucht ein neues Gesicht und eine neue Person für den nächsten Eurovision. Eine selbe Lena wird es nicht noch einmal richten, sondern sie wird abstürzen und damit ziemlich böse auf die Nase fallen.

Dann hätte die Schweiz nämlich auch eine Chance, denn wie der Blick titelt: „Wir wollen auch eine Lena“ … aber, die Schweizer wollen EINE Lena und nicht DIE Lena Meyer-Landrut. Sehr vernünftig.

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