Ärger für Sebastian Vettel in der Schweiz

Auch der deutsche Formel 1 Rennfahrer Sebastian Vettel wohnt in der Schweiz. Er hat dies seinem grossen Vorbild Michael Schumacher nachgemacht. Vettel wagt sich allerdings nicht allzu weit weg von seinem Heimatland und hat sich deshalb im grenznahen Thurgau, genauer in Ellighausen niedergelassen, also von dort ist es wirklich nur einen Katzensprung nach Deutschland.

Na, auf jeden Fall, der Vettel, der ist ja ein Sportler (auch wenn ich das eigentlich nicht richtig glauben mag … wenn ich im Auto sitze fühlt sich das nie nach Sport an). Und da Formel 1 Rennfahren ja eine ziemlich einseitige Belastung des Körpers ist, brauch Sebastian auch einen kleinen Ausgleich. Fahrradfahren und Joggen und Gewichte reichen ihm nicht. Er will Tennis spielen. Und da ein so grosser Sportler sich natürlich nicht in einen gewöhnlichen Tennisclub anmelden würde, um dort mit hundsgemeinen Menschen dem gelben Filzball hinterherzulaufen, will er sich auf seinem „Anwesen“ einen eigenen Tennisplatz bauen. Ein Schwimmbad soll es auch noch dazu geben.

Da aber auf seinem jetzigen Anwesen nicht genügend Platz für Schwimmbad und Tennisplatz ist, muss eine Landschaftsschutzzone umgezont werden uns zwar 1 000 qm davon. Im Gegenzug muss Vettel nur 250 qm seines anderen Grundes als Landschaftsschutzzone anerkennen. Das findet die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz sehr uncool und hofft, dass die Gemeindeversammlung Vettel einen Strich durch die Rechnung macht.

Auch da tut es Sebastian Vettel es seinem Vorbild Michael Schumacher gleich: Weil er keinen Hubschrauberlandeplatz bauen durfte zog er an den Genfersee anstatt in die Nordschweiz. Und, kürzlich wollte Schumacher einen Privathafen bauen … NON, sagte da die Gemeinde …

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