Gastbeitrag: Reise-Tip: Biosphäre Entlebuch

Kennt ihr das Entlebuch? Meinem Mann und mir, beide mit Zürcher Wurzeln, war die Region bis vor unserem Zuzug vor gut zwei Jahren gänzlich unbekannt. Es dauerte aber nicht lange und wir lernten den sogenannten „Wilden Westen von Luzern“ als ganz eigene Ecke der Schweiz kennen und schätzen. Eigen einerseits aufgrund der Landschaft – wegen der Moore und der Schrattenfluh ist das Entlebuch auch eine Biosphäre, die erste übrigens der Schweiz; anderseits aufgrund der Kultur. So werden hier Traditionen nicht nur bewahrt sondern auch gelebt. Beispiel dafür sind etwa die Köhler, die noch das alte Handwerk aus der Steinzeit beherrschen und ausüben, oder Bruno Fallegger, der nach wie vor Schindeln, die zur Bedachung von Häusern dienen, von Hand herstellt.

Überhaupt lernten wir auf unseren Erkundungen und im Gespräch mit den Einheimischen unglaublich viele spannende Betriebe und Menschen kennen: die Kräuterbäuerin Luzia Roos, die Kräuter für die bekannten Ricola-Kräuterbonbons pflanzt; Familie Aeschlimanns mit ihrer Käserei auf der Knubelsegg oder auch die Distillerie Studer in Escholzmatt. Dort befindet sich übrigens auch das Restaurant Rössli. Hier verzaubert Stefan Wiesner, der Hexer aus dem Entlebuch, seine Gäste:  (http://www.stefanwiesner.ch/digits/dok.html).

Kurz, wir waren und sind total begeistert vom Entlebuch! Das führte dazu, dass wir erst für unsere Kolleginnen und Kollegen Kurz-Reisen hierhin organisierten.

2011 dann, im Jubiläumsjahr der Biosphäre, beschlossen wir, unser Angebot auch öffentlich bekannt zu machen. Falls ihr also mal Lust und Zeit habt für einen Kurz-Tripp ins Entlebuch, schaut euch unsere Website an: www.biosphaeren-reisen.ch. Vielleicht reizt euch ja ein Angebot.

Wir freuen uns in jedem Fall, solltet ihr dem Entlebuch einmal einen Besuch abstatten. Es lohnt sich!

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