Der Euro – Eine Geschichte ohne Ende

Ich bin diese Eurokrise ehrlich gesagt leid und ich persönlich verstehe nicht, warum alle versuchen, das Unvermeidbare zu verhindern.

Warum können Länder anders handeln, als Unternehmen und als Privatpersonen. Wenn das Geld zu Ende ist, dann ist es vorbei, dann kann man nicht mehr ausgeben.

Mit dem Euro ist das eine andere Geschichte. Da werde auf einmal alle emotional. Zumindest die Regierungen. Da schmeisst man Geld in ein Fass ohne Boden. Warum ? Weil man vor 15 Jahren einmal entschlossen hat, eine einheitliche Währung in’s Leben zu rufen?

Ursprünglich, war der Eintritt in den Euro an harte Eintrittsbedingungen geknüpft. Aber anstatt diese Bedingungen auf einen langfristigen Mittelwert anzuwenden, hat man einen einzigen Zeitpunkt gewählt. Und was ist passiert ? Alle haben sich ein Jahr einmal zurückgehalten, haben Ausgaben um ein Jahr verschoben und haben somit ihre Zahlen frisiert. Und schau, auf einmal haben die Zahlen zusammengepasst. Und nur ein Jahr später, war wieder alles „back to normal“ und die Bilanzen sahen ziemlich trübe aus.

Und anstatt dann mehr Kontrolle zu haben, hat man jeden einfach machen lassen und seine politische Klientel bedienen lassen. Ein Leben auf Pump, in dem Verständnis, dass die EU Mitgliedsländer die Länder dann eh aus der misslichen Lage rausholen werden.

Wer leidet? Mittlerweile ganz ganz viele Länder und Menschen damit. Es ist schon schwer verständlich, warum ein Deutscher Arbeiter mehr staatliche Abgaben zahlen soll, damit die italienischen Abgeordneten sich die Taschen mit Geld vollfüllen.

Die Briten haben’s mal wieder richtig gemacht. Die sind diesem Teufelskreis einfach gar nicht erst beigetreten und können sich das ganze in aller Ruhe von aussen anschauen.

Meine Meinung, kein Geld mehr für Pleiteländer, lasst den Euro kaputt gehen und die Marktkräfte wieder spielen. Setzt den Franken wieder frei und lasst die Schweizer Wirtschaft sich einem neuen Wechselkurs anpassen.

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