Trump Twitter Tracker – New York Times bashing

Jetzt hat er schon wieder zugeschlagen, der Donald, der Trump. Und dieses Mal teilt der Trump mal wieder gegen die Presse aus. Und dafür hat er sich heute wieder einmal die New York Times und die Washington Post ausgesucht und das gleich in drei Tweets:

Nun hat die New York Times vorhergesagt, dass Trump weder Präsidentschaftskandidat noch Präsident wird … und sie haben sich ganz augenscheinlich geirrt, wie so viele Meinungsforschungsinstitute, Spezialisten und Politiker. Und ja, sie haben sich geirrt. Aber wieso sind das jetzt schon wieder „Fake News“? Das sind falsche Hoffnungen und Vorhersagen … und keine Irreführung, also keine „Fake News“ sondern „Bad Judgement“ von der New York Times.

Ich finde, in seinem ersten Tweet hat Trump sogar teilweise recht. Also, mal abgesehen, dass der POTUS (President of the United States) mal kurz zwei Rechtschreibfehler eingesät hat, lässt sich nicht übersehen, wie scharfzüngig die New York Times (NYT) jeden Tag über die Aktionen von Trump herfällt, teilweise zurecht, aber auch teilweise überhart.

Wie ich in meinem Artikel zu Lügenpresse schon geschrieben habe, ist es schwer einzuschätzen, ob die NYT tatsächlich immer die Fakten präsentiert, oder sie ihre eigene Wahrheit haben. Ich tendiere dazu, der NYT in der Berichterstattung zu glauben. Bemerkenswert ist ja, dass sich Trump immer wieder genötigt sieht, der Presse ein „dishonest“ um die Ohren zu hauen, damit es auch jeder da draussen glaubt. Bad news !

Da Trump auch ein Abonnent der NYT ist, hoffe ich inständig, dass deren Abonnenten ihne nicht so schnell abhanden kommen und dass Verkaufszahlen sowie Werbeeinnahmen rapide steigen. Nun, da die Opposition quasi mundtot gemacht wurde, braucht es in den USA eine Institution, die Trump, seiner Regierung und dem Congress auf die Finger schaut und die Öffentlichkeit informiert.

Ob die Behauptungen, dass die NYT auf dem Holzweg ist und sie Abonenten und Leser verliert, richtig oder falsch sind (Stichwort: dishonest POTUS) ist auch nicht bewiesen. Laut alexa.com liegt die Seite nytimes.com weit vor Trump freundlichen Seiten, wie breitbart und foxnews.

Übrigens, weder die NYT noch die Washington Post haben bis jetzt direkt darauf reagiert.

Aktualiseriung 29.1.2017:

Heute hat Trump gleich noch einmal nachgetreten und fordert einen Käufer auf, doch gleich die NYT zu übernehmen und es dann ehrenhaft in die Insolvenz zu führen.

 

 

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